Vorbereitung auf die MPU
Wer den Führerschein wegen Suchtmittel im Straßenverkehr verloren hat und eine Medizinisch Psychologische Untersuchung (MPU) benötigt, hat die Möglichkeit sich zur Vorbereitung an unsere Beratungsstelle zu wenden.
Wir bereiten in Einzel- und Gruppengesprächen auf die MPU vor. Eine solche Vorbereitung ist von den Führerscheinstellen der Landratsämter und den untersuchenden Stellen (TÜV, IAS. etc.) dringend empfohlen.
Rauchersprechstunde
Die Rauchersprechstunde ist ein praxiserprobtes mehrstündiges Beratungskonzept, das hilft, das eigene Rauchverhalten zu überdenken und Unterstützung bietet beim Beenden des Rauches.
Konsiliardienst im Klinikum Karlsbad-
Langensteinbach
Einmal pro Woche halten wir Sprechstunden ab für Patienten und Patientinnen im Klinikum Karlsbad-Langensteinbach.
FreD – Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten
In Kooperation mit der Suchtberatungsstelle des bwlv, dem Polizeipräsidium Karlsruhe, dem Landkreis Karlsruhe und der Staatsanwaltschaft Karlsruhe führen wir regelmäßig für Jugendliche und Heranwachsende, die im Zusammenhang mit ihrem Suchtmittelkonsum polizeilich (strafrechtlich) oder im Kontext Schule oder einer Einrichtung der stationären Jugendhilfe aufgefallen sind, ein Gruppenprogramm (4 Einheiten à 2 h) durch, das die Teilnehmer zu einer Veränderung ihres Umgangs mit Suchtmitteln motivieren soll.
Cliquenberatung
Ähnlich wie bei FreD können Cliquen, die z. B. in der Öffentlichkeit oder im Kontext Schule durch ihren Suchtmittelkonsum aufgefallen sind, sich mit der Rolle auseinandersetzen, die Suchtmittel in ihrem Leben spielen; sie können lernen, die Risiken angemessen einzuschätzen und sich in einen risikoarmen Konsum einüben.
Elternseminar: Eltern stärken
Ein Seminar über riskanter Rauschmittelkonsum und andere Gefährdungen in der Zeit der Pubertät
Pubertät – die Eltern sind peinlich, die Schule nervt, das Leben ist fürchterlich anstrengend. Der Körper verändert sich offensichtlich, aber auch das Gehirn gleicht einer Baustelle. Gefühlschaos, Unsicherheiten, Ängste sind die Folge. Weil das Gehirn in dieser Lebensphase weitgehend neu strukturiert wird, schaden Alkohol, Nikotin und andere Drogen ganz besonders und können die gesunde Entwicklung des jungen Menschen gefährden.
Das Seminar, das sich über zwei Abende erstreckt, will Anregungen und Ideen erarbeiten, wie Eltern und Kinder in dieser manchmal schweren Zeit ein wenig mehr Verständnis füreinander haben und wie sich Eltern in der Beziehung zu ihren Kindern sicherer erleben können. Neben Sachinformationen bietet das Seminar vor allem ein Forum, Erfahrungen auszutauschen, um so voneinander zu lernen, was Eltern in ihrer Erziehungsaufgabe stärken kann.
Teilnehmerzahl: max. 12
Kindergruppe (KIBUS)
Die Gruppe bietet Kindern bzw. Jugendlichen von suchtkranken Eltern die Möglichkeit, sich in wöchentlichen Treffen angstfrei und vertrauensvoll über die Auswirkungen der Suchterkrankung in der Famile auszutauschen. Es wird gemeinsam nach Lösungen gesucht, sich in diesem Umfeld zu positionieren und eine Strategie zu entwickeln, mit den Stärken und Schwächen der Familienmitglieder umzugehen. Neben themenorientierten Angeboten gibt es auch Freizeitaktivitäten. Eine Zusammenarbeit mit den Eltern ist ausdrücklich erwünscht. Die Teilnahme an der Gruppe ist kostenfrei.
Die Gruppe wöchentlich jeweils dienstags um 16.00 Uhr in den Räumen der Beratungsstelle statt. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Vorgespräch.
Suchtprävention an Schulen
Für Schulen halten wir ein vielfältiges Angebot vor:
- Unterrichtseinheiten
- Elternabende
- Planspiel
- Peer-to-Peer-Projekt: Wegschauen ist keine Lösung
- Maßnahmen der Früherkennung und Frühintervention bei auffälligen
Suchtmittelkonsum
Suchtprävention in Betrieben
Wir bieten an Seminare für
- Lehrlinge
- Funktionsträgern
und unterstützen bei der Erstellung und Handhabung betrieblicher Suchtvereinbarungen.
