Suchtprävention

Entwicklung und Realisierung präventiver Angebote und die Durchführung von Präventionsveranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen:

Schulen

Die Schule gilt neben dem Elternhaus und der Peergruppe als wichtigste Sozialisationsumgebung für Heranwachsende. Daher eignet sich der schulische Kontext für Suchtprävention besonders. Im Rahmen der kommunalen Suchtprävention unterstützen wir deshalb, in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Karlsruhe, die Schulen im südlichen Landkreis bei der Entwicklung und Etablierung eines suchtpräventiven Rahmens.

  • Peer-to-Peer - Schülermultiplikatorenseminare
  • Prevent by Landkreis Karlsruhe - Suchtprävention in Kooperation mit dem Hochseilgarten Gate in Ettlingen
  • Trainer-to-Teacher - Lehrermultiplikatorenseminare
  • Stufenplan: Handlungsleitfaden und Begleitung bei Suchtmittelkonsum an Schulen

Weitere Informationen zur Suchtprävention an Schulen finden Sie unter: Landkreis Karlsruhe

Betriebe

Erhöhter Suchtmittelkonsum beeinträchtigt Wahrnehmungsvermögen, Koordination und Konzentration. Dies hat direkten Einfluss auf die Arbeitsqualität und -sicherheit, weshalb wir folgende Angebote entwickelt haben:

  • Führungskräfteschulungen
  • Unterstützung bei der Erarbeitung einer Betriebsvereinbarung Sucht
  • Unterstützung bei der Etablierung suchtpräventiver Strukturen im Betrieb
  • Schulungsangebote für Auszubildende
  • Einzelberatung

Vereine

Im Bereich des Jugendschutzes und der Suchtprävention haben Vereine eine wichtige Verantwortung. Sie vermitteln einerseits Schlüsselkompetenzen wie Teamgeist und Leistungsbereitschaft, andererseits reflektieren sie ihre Vorbildfunktion beim Trinken und Rauchen oft nur unzureichend bzw. sind sich ihrem eigenen Einfluss nicht bewusst.
Wir bieten daher in Kooperation mit dem Landratsamt Karlsruhe engagierten Vereinen Zertifizierungsschulungen „Vereine aktiv im Jugendschutz“ an.

Weitere Informationen finden Sie unter: Landkreis Karlsruhe

Cannabis - Mir doch legal

Zum 01.04.2024 ist das Cannabisgesetz (CanG) in Kraft getreten. Seitdem sind der Besitz, Konsum und Anbau von Cannabis ab Volljährigkeit unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Weiter regelt das CanG den Anbau und Verkauf in Cannabis-Anbauvereinigungen.

Seit der Teillegalisierung von Cannabis sind neue Herausforderungen im Umgang mit der Droge entstanden. Gleichzeitig bietet die neue Rechtslage die Möglichkeit, mit jungen Konsumentinnen und Konsumenten offen und auf Augenhöhe ins Gespräch zu kommen. Außerdem bleibt der Bedarf an verlässlicher Information und früher Unterstützung bestehen. „Prävention muss sich an der Lebenswelt junger Menschen orientieren. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Sachgebiet Suchtprävention gemeinsam mit der AGJ Suchtberatung Ettlingen, der Fachstelle Sucht des bwlv und der Beratungsstelle für Suchtfragen der ev. Stadtmission in Bretten eine mehrteilige Videoreihe entwickelt. Die Videos sind in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Holger Metzner und der Zeichnerin Karolina Saal entstanden. Die fünf Videos sind jeweils 3-5 Minuten lang und greifen zentrale Aspekte des Themas Cannabis auf.

Die Videos richten sich in erster Linie an junge Erwachsene. Gleichzeitig bieten sie Eltern, Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften einen niedrigschwelligen Einstieg, um mit jungen Menschen über Cannabis ins Gespräch zu kommen.

 

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter: Landratsamt Karlsruhe

Wegschauen ist keine Lösung

Die Suchtprävention zeichnet sich im Landkreis Karlsruhe durch die nachhaltigen Module des Rahmenprogrammes „Wegschauen ist keine Lösung“ aus. Unser Ansatz orientiert sich am Lebensraum junger Menschen.
Internationale Studien belegen, dass kommunale Interventionsprogramme, die alle Beteiligten vor Ort einbeziehen und die kommunal aktiv mitgesteuert werden, wesentlich erfolgreicher sind. Die 2001 gegründete Initiative umfasst zwischenzeitlich eine umfangreiche Rahmenkonzeption aus zahlreichen Modulen. Alle Module von „Wegschauen ist keine Lösung“ werden vor dem Hintergrund der aktuellen Bedarfe und Entwicklungen fortlaufend überprüft und angepasst.

Weitere Informationen finden Sie unter: Landratsamt Karlsruhe